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Trauerlieder (sorrow songs) is a song collection of eleven songs for voice and piano, I wrote them between 1991 and 2000.

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Trauerlieder

The first three songs and the fifth song are based on poems by Albert Ehrenstein. Ehrenstein was born on the 23th of December 1886 in Vienna, died on the 8th of April 1950 in New York.                        





Albert Ehrenstein

1 Verzweiflung.

Wochen,
Wochen sprach ich kein Wort;
Ich lebe einsam, verdorrt.
Am Himmel, zwitschert kein Stern.
Ich sturbe, so gern.
Meine Augen, betrubt die Enge.
Ich verkrieche Mich in einem Winkel.
Klein mochte ich sein wie eine Spinne.
Aber niemand zerdruckt mich.
Keinem, habe ich schlimmes getan.
Allen Guten half ich ein wenig!
Gluck,
Dich soll ich nicht haben.
Man will mich nicht lebend begraben.

2 Verlassen.

Wo ich auch umgeh, tut mir das Herz weh,
Er hat mich verlassen.
Wenn ich herum steh, bald hier, bald da geh, ich kann es nicht fassen!
Mein Lieb, du mein Weh,
Du mein Kind, du mein Reh, hast mich wirklich verlassen?

3 Der Berserker schreit.

Die Welt möcht' ich zerreissen, sie stück für stück zerglühn.
An meinem Lebensheissen, und todesstarken Sinn.
Ich habe Land besessen, und Meer dazu, wieviel!
Ich habe Menschen gefressen, und weiss kein Ziel!

Die Welt möcht' ich zerreissen, sie stück für stück zerglühn.
An meinem Lebensheissen, und todesstarken Sinn.
Und neue Sehnen wachsen.
Und neue Kraft ertost!
Vorwärts mit tausend Achsen, eh' mir die Pest raubt West und Ost!

5 Ilse.

Ich war ein Kind, von fünfzehn Jahren.
Ein reines unschuldsvolles Kind.
Als ich zum erstenmal erfahren, wie süss der Liebesfreuden sind!
Er nahm mich um den Leib und lachte, und flüsterte;
O welch ein Glück!
Und dabei, bog er sachte, sachte, den Kopf mir auf das Phul zurück.
Seit jenem Tag lieb' ich sie Alle, des Lebens schönster Lenz ist mein;
Und wenn ich keiner mehr gefalle, dann will ich gern begraben sein.


The fourth song is based on a poem by Frank Wedekind.  He was born on the 24. Juli 1864 in Hannover, died on the 9th of March 1918 in München.

Frank Wedekind

4 Der Tantenmörder.

Ich hab' meine Tante geschlachtet.
Meine Tante war alt, und schwach.

Ich hatte, bei ihr übernachtet.
Und grub in den KistenKasten nach
Da fand, ich goldene Haufen.
Fand auch an, Papieren garviel.

Und hörte die alte Tante schnaufen,
ohn' Mitleid und Zartgefühl.
Was nutzt es, dass sie Sich noch härme?
Nacht war es rings um Mich her...

Ich stiess ihr den Dolch in die Darme!
Die Tante schnaufte nicht mehr.

Das Geld war schwer zu tragen,
viel schwerer die Tante noch!
Ich fasste sie bebend am Kragen,
und stiess sie ins tiefe Kellerloch.

Ich hab' meine Tante geschlachtet!
Meine Tante war alt, und schwach.
Ihr aber, oh Richter.
Ihr trachtet meiner Bluhenden Jugend Jugend nach!


The sixt song is based on a poem by Friedrich Rückert.  He was born on the 16th of May 1788 in Schweinfurt, died on the 31th of January 1866 in Neuses bei Coburg.

Friedrich Rückert

6 Ich bin der Welt abhanden gekommen.

Ich bin der Welt abhanden gekommen,
mit der ich sonst viele Zeit verdorben:
Sie hat so lange nicht von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben ich sei gestorben!

Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
ob Sie mich für gestorben hält.
Ich kan auch gar nichts sagen dagegen,
denn wirklich bin ich gestorben der Welt.

Ich bin der Welt abhanden gekommen,
mit der ich sonst viele Zeit verdorben:
Sie hat so lange nicht von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben ich sei gestorben!

Ich bin gestorben, dem Weltgetümmel,
und ruh' in einem stillen Gebiet.
Ich leb' allein, in meinem Himmel,
im meinem Lieben, in meinem Lied.


The seventh song is based on a poem by Friedrich Nietzsche.  He was born on the 15th of October 1844 in Röcken by Lützen, Sachsen-Anhalt, Germany, died on the 25th of August 1900 in "Villa Silberblick" in Weimar, Thüringen, Germany.

Friedrich Nietzsche

7 Desperat.

Fürchterlich sind meinem Sinn,
Spuckende Gesellen!
Lauf ich schon, wo lauf ich hin?
Spring ich in die Wellen?

Alle Munder stets gespitzt,
gurgelnd alle Kehlen.
Wand und Boden stets bespritzt.
Fluch auf Speigelseelen!

Lieber lebt ich, slecht und slicht,
vogelfrei auf Dächern.
Lieber unter Diebsgezucht,
Eid und Ehebrechern!

Fluch der Bildung, wenn sie speit!
Fluch dem tugendbunde!
Auch der reinste Heiligkeit,
tragt kein Gold im Munde!


The eight and the eleventh song are based on poems by Emily Dickinson. She was born on the 10th of December 1830 in Amherst, Massachusetts, USA, died on the 15th of May 1886 in Amherst, Massachusetts, USA.

            Emily Dickinson

8 Morning.

Will there really be a 'morning'?
Is there such a thing as 'day'?
Could I see it from the mountains,
if I were as tall as they?

Has it feet like waterlilies?
Has it feathers like a bird?
Is it brought from famous countries,
of which I have never heard?

Oh, some scholar!
Oh, some sailor!
Oh, some Wise Man from the skies!
Please, tell a little Pilgrim, where the place called 'Morning' lies!

11 Time and Eternity.

This world is not conclusion;
A sequel stands beyond,
Invisible as music,
But positive, as sound.

It beckons and it baffles;
Philolosophies don't know,
And through a riddle, at the last,
Sagacity must go.

To guess it puzzles scholars;
To gain it, men have shown
Contempt of generations,
And crucifixion known.


The night song is based on a poem by Kahlil Gibran. He was born on the 6th of January 1883 in Bsharri, Libanon, died on the 10th of April 1931 in New York City, USA.

Kahlil Gibran

9 Giving and rewarding.

And there are those, who have little, and give it all.
These are the believers in life, and the bounty of life.
And their coffer, is never empty.

There are those who give with joy, and that joy is their reward!
Libera me, Domine, de morte aeterna...

And there are those, who give with pain, and that pain is their baptism.
Libera me, Domine, de morte aeterna!

And there are those, who give and know not pain in their giving.
Nor do they seek joy, nor give mindfulness of virtue;

They give, as in younder valley,
the myrtle breathes its fragrance into space,
through the hands of suchs as these,
God speaks;

And from behind their eyes,
He smiles, upon the Earth.


The tenth song is based on poems by Burns and Heine. I took parts of two poems and put them together into one song.

Robert Burns was born on the 25th of January 1759 in Alloway by Ayr, died on the 21th of July 1796 in Dumfries.


Robert Burns

Heinrich Heine was born on the 13th of December 1797 in Düsselforf, Germany, died on the 17th of February 1856 in Paris.


     Heinrich Heine

10 Sehnsucht.

Mein Herz ist betrübt,
ich sag' es nicht,
mein Herz ist betrübt, um Jemand.
Ich sag' es nicht...
Betrübt um Jemand.

Du bist wie eine Blume,
Hold und Schön und Rein;
Ich schau dich an, und...
Wehmut, schleicht mir ins Herz hinein.

Ich sag' es nicht...
Betrübt, um Jemand.

Ich kan wohl manchmal singen,
alsob ich fröhlig sei,
doch heimlich,
Tränen dringen.
Heimlich,
Tränen dringen!


Die Sängerin und ihren Pianist



Die Sängerin und ihren Pianist are four songs for voice and piano. I wrote the music in 1996. The text is by Quirine Melssen.
I don't have the actual recordings of these songs, but hope to receive them soon. Till then, you can listen to a instrumental performance;  the vocal part is played by wind instruments.

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1: Die Begegnung

Ich war im Konservatorium und hörte ein Klavier.
Irgendwo ein Klavier.

Ich folgte meinen Ohren, und stieg die Treppe hinauf.
Still öffnete ich die Tür, und setzte mich neben den Pianisten.

Er sagte: Wer bist du, und was machst du hier?
Ich sagte; Ich bin eine Sängerin, und suche jemand, jemandden am Klavier.
Ich bin eine Sängerin, und suche jemand, jemandden am Klavier.

Und dann haben wir zusammen musiziert.
La La La La La La La La La


2: Der Kuss

Er bespielte das Klavier.
Denn ist mir mein Herz entsprungen voll Wehmut und Fröhlichkeit.
Ich wollte seine Hände küssen, denn seine Hände haben mir den Klang gebracht.
Dann habe ich gedacht, vielleicht hat mein Gesang sein Herz auch entsprungen voll Wehmut und Fröhlich keit.
Und wollte er mich küssen auf meinen Mund.

3: Der Betrug

Er hat mich betrogen, wie konnte er das tun?
Wir sind schon Monate Zusammen,
und alles war so schön.
Er hat mich betrogen, betrogen mit einer anderen Sängerin.

Sie war ein tiefe Contra-alt,
und sang wirklich sehr schön.
Aber befor ihrem ersten Ton...

Eifersüchtig war ich schon.
Er hat mich betrogen,
betrogen, mit einer anderen Sängerin.

Sie sang die Hochzeitsmesse.
Er folgte ihr, und ich schrie besessen; du Schwein!
Er gehört zu mir!

Monate Ach, warum, warum, hat er das getan?
Ach, warum, warum, hat er das getan?

4: Das Schweigen

Er sitzt den ganzen Tag am Klavier,
von Morgens zehn bis Mittags vier.
Er spielt die ganze Nacht,
von zwei bis vier.

Eins zwei drei vier.
Eins zwei drei vier,
tickt es in meinem Kopf.

Eins zwei drei.
Eins zwei drei,
tanzen meine Beinen.

Er sitzt den ganzen Tag am Klavier,
Eins zwei drei vier.

Eins zwei, eins zwei,
von Morgens zehn bis Mittags vier,
tickt es in meinem Kopf.

Er spielt die ganze Nacht,
Eins zwei drei,
eins zwei drei,
von zwei bis acht,
tanzen meine Beine.





Inland Sea

Inland Sea

This song is based on a melody from my first piano sonata, the lyrics are written and sung by Richard Schletty

I met Richard through a unexpected short internet chat about music. I send him some of my music, he send me some of his poems after which we decided to do something together. Inland Sea is our first finished project. Richard's page is well worth looking at; have a look at his work in the field of Graphic Design, Web site design, his Mural Paintings, Animation, and of course, his music compositions.

Here are the lyrics of this song:

Inland Sea

Waves traverse an inland sea
Songbird flies from Zuider Zee
Lifted by a prayerful poem
Journeys to a northern home

On a windy, snow-capped knoll
Harshest winter chills its soul
Soon a maiden finds it resting
Breathes upon the frozen cresting
Breathes on it, warms its soul

Polymnia tends the sparrow
Scatters seed upon the barrow
Raises deep-soul energies
High above adversities

Bird, revived, with sweetest trill
Brings back music to my sill
Gathers wool to warm new hearts
Sore in need of finest arts
Gathers wool, warms new hearts

Soaring, sweeping, winged chance
Come and spark a new romance
Paint the skies with threads of gold
Weave your magic
Weave your magic in the cold

Lyrics ©2007 Richard Schletty

Sleep, Baby, Sleep

Sleep, Baby, Sleep

Instrumental arrangement by André van Haren. Vocals and mixing by Richard Schletty. ©2004 Christopher Schletty and Richard Schletty.

Here are the lyrics of this song:

Sleep, Baby, sleep on this magic night.

Sleep, Baby, sleep while Mother holds you tight.
Little baby, so so small, lying in that humble stall.
So sleep, Baby, sleep while angels watch they keep.

Sleep, Baby, sleep while angels hum a tune.
Sleep, Baby, sleep beneath the silver moon.
Kings and shepherds see the star and come to visit from afar.

So sleep, Baby, sleep while angels watch they keep.
Sleep, Baby, sleep beneath the starry sky.
Sleep, Baby, sleep to Mary's lullaby.
You have come to save us all, little Jesus, so so small.

So sleep, Baby, sleep.